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Dafür stehen wir.

Hinter auffälligen oder schwer verständlichen Verhaltensweisen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen können traumatische Erfahrungen stehen. Diese Erfahrungen beeinflussen Denken, Fühlen und Handeln oft nachhaltig. Eine angemessene Begleitung erfordert daher ein tiefes Verständnis für die Auswirkungen von Traumatisierungen sowie geeignete pädagogische und therapeutische Handlungsmöglichkeiten.

Das öTPZ – Österreichische Traumapädagogikzentrum versteht sich als Bildungseinrichtung, die Wissen über Traumapädagogik vermittelt, Fachkräfte stärkt und zur Weiterentwicklung der Praxis beiträgt. Unser Ziel ist es, Pädagoginnen und Pädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Fachkräfte aus therapeutischen und psychosozialen Arbeitsfeldern dabei zu unterstützen, traumatische Erfahrungen zu erkennen und professionell darauf zu reagieren.

Durch fundierte Aus- und Weiterbildungen vermitteln wir Methoden und Handlungskonzepte, die den Bedürfnissen traumatisierter Menschen gerecht werden und gleichzeitig Fachkräfte im Arbeitsalltag entlasten.

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Das Bewusstsein

zieht sich zurück, wenn die Belastung die verfügbaren Kräfte übersteigt.

– Pierre Janet

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Aus- und Weiterbildung.

Ein zentraler Schwerpunkt des öTPZ liegt in der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Traumapädagogik. Unsere Seminare und Lehrgänge vermitteln Fachwissen über die Auswirkungen von Traumatisierungen und eröffnen neue Perspektiven im Umgang mit belasteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Durch das Verständnis der Hintergründe von Verhaltensmustern entstehen neue Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte. Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht können dadurch reduziert und durch fachlich fundierte Handlungskompetenz ersetzt werden.

Unsere Weiterbildungen zeichnen sich durch eine wertschätzende Lernatmosphäre, praxisnahe Inhalte und den Austausch von Erfahrungen aus. Die Angebote werden an die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst und verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer pädagogischer Arbeit.

Methodenforschung

Neben der Weiterbildung beschäftigt sich das öTPZ auch mit der Weiterentwicklung traumapädagogischer Methoden. Dabei werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis verknüpft.

Ein besonderer Bezug zur Praxis entsteht durch die Zusammenarbeit mit den traumapädagogischen Einrichtungen Ubuntu und ReethiRa, in denen die entwickelten Ansätze im Alltag angewendet und weiterentwickelt werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, pädagogische Settings zu entwickeln, die Menschen mit traumatischen Erfahrungen Stabilität, Orientierung und neue Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Behandlungskonzepte

Das öTPZ entwickelt individuell abgestimmte traumapädagogische Behandlungskonzepte, die auf die jeweiligen Traumafaktoren und Bedürfnisse der betroffenen Menschen eingehen.

Diese Konzepte verfolgen das Ziel

  • vorhandene Defizite auszugleichen,
  • emotionale Bedürfnisse zu berücksichtigen,
  • neue Perspektiven für Betroffene und Fachkräfte zu eröffnen.

Dadurch können neue Handlungsspielräume entstehen und eine nachhaltige Entlastung im pädagogischen Alltag erreicht werden.

Bewusstsein schaffen.

Ein wichtiges Anliegen des öTPZ ist es, Bewusstsein für Traumatisierungen in unserer Gesellschaft zu schaffen. Besonders sogenannte „versteckte“ Traumatisierungen – etwa emotionale Vernachlässigung oder missbräuchliche Machtausübung – bleiben häufig unerkannt.

Fachkräfte in pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern sollen befähigt werden, solche Belastungen frühzeitig zu erkennen und angemessene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Damit trägt Traumapädagogik dazu bei, betroffene Menschen besser zu verstehen und nachhaltig zu unterstützen.

Wir sind Mitglied in folgenden Gremien